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Auf Fietspads durch die Niederlande zur Höhenburg

Bentheim, das Gildehauser Venn und den Drielandsee

Von Gronau aus machte sich eine 13-köpfige Fahrradgruppe des SGV Münster auf den Weg zu einer Rundtour durch das Dinkelland, den Lutterzand, Bad Bentheim, das Gildehauser Venn, zum Drielandsee und zurück nach Gronau.

Zunächst ging es an der Dinkel entlang, die sich gemächlich durch das Tiefland schlängelt und deren Flussbett immer wieder gekreuzt wurde. Am Ortsrand von Losser lud das ca. 300 Jahre alte, große Fachwerkdorf Evre Kraesgenbeck zur Besichtigung ein. Der weitere Weg führte zu einem großen, in weiten Teilen schon renaturierten Seeengebiet, das tatsächlich wegen seiner Größe "Seegefühl" vermittelte. Das Gebiet konnte auf Waldpfaden durchfahren werden.

Den vollständigen Bericht finden Sie nach dem Ende der Bildserie!

Bericht: Werner Schmitz; Fotos: W. Schmitz oder bes. Kennzeichnung

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Schöne Wege an der gemächlich dahinfließenden Dinkel

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Abermals die Dinkel

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Dinkelbrücke bei De Lutte

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Das historische Museumsgut Evre Kraesgenbeck

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Eine ausgedehnte Seeenplatte unweit Kloster Bardel

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Nicht immer so: gut geparkte Farräder, der Weg bleibt frei!

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Kein Badezeug dabei, also weiter geht`s!

Bentheim-07-Vos-red(D. Vossenberg)

Der Wanderführer bei Erläuterung der Historie zur Burg Bentheim

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Innere Burgmauer mit Pulverturm (Wikipedia)

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Der Batterieturm (Geschützturm; Wikipedia)

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Burghof mit dem eigentlichen Palast (Wikipedia)

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Eine aussichtsreiche Höhenburg mit 90 m NN (Wikipedia)

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Blick in den Schlosspark und das Kurzentrum während des Stadtfestes

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Luftaufnahme des Geländes der Höhenburg Bentheim (Wikipedia)

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Der bekannte "Herrgott von Bentheim" aus dem 16. Jh. (Wikipedia)

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Gildehauser Venn 1

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Aussichtspunkt im Gildehauser Venn (D. Vossenberg)

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Gildehauser Venn 2

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Im GEO-Stein-Museum Gildehaus (D. Vossenberg)

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Nachfolgend der gesamte Bericht zur Tagesradtour vom 27.08.2016

Von Gronau aus machte sich eine 13-köpfige Fahrradgruppe des SGV Münster auf den Weg zu einer Rundtour durch das Dinkelland, den Lutterzand, Bad Bentheim, das Gildehauser Venn, zum Drielandsee und zurück nach Gronau.

Zunächst ging es an der Dinkel entlang, die sich gemächlich durch das Tiefland schlängelt und deren Flussbett immer wieder gekreuzt wurde. Am Ortsrand von Losser lud das ca. 300 Jahre alte, große Fachwerkdorf Erve Kraesgenbeck zur Besichtigung ein. Der weitere Weg führte zu einem großen, in weiten Teilen schon renaturierten Seeengebiet, das tatsächlich wegen seiner Größe "Seegefühl" vermittelte. Das Gebiet konnte auf Waldpfaden durchfahren werden.

Durch das Gelände "Duivelshof" (Teufelshof) führten Fietspads zu dem Aboretum "Poortbulten" bei De Lutte, um bei einem Pausen-Rundgang die verschiedenen Gehölze und deren Verortung zu bestaunen. Alsbald wurde über De Poppe das Waldgebiet "Lutterzand" mit seinen tollen Pfaden erreicht und durchfahren.

Danach folgte - schon auf deutscher Seite - in der Bauerschaft Westenberg eine längere Pause, nachdem die Bänke auf der niederländischen Seite der Grenze allesamt besetzt waren.

In Gildehaus war das GEO-Steinmuseum einen Stop wert. Neben dem Bentheimer Stein werden auch andere Gesteinsarten gezeigt und erklärt. Besonders zu loben sind die Tafeln zur Erdgeschichte und den Gesteinsbewegungen der Jahrtausende durch Meereseinflüsse und Erdfaltenbewegungen.

Durch ein Stadtfest in Bad Bentheim bedingt, musste sich die Radlergruppe auf der Steilstrecke am Felsen den Burgberg "hinaufquälen", was aber den Vorteil hatte, während der Verschaufpausen eine sehr beeindruckende Felsformation mit dem aufgesetzten Schloss zu bewundern. Oben angekommen, erläuterte der Wanderführer die Einzelheiten und Geschichtsdaten der Höhenburg (90 m NN) aus 1025. Wer es sich zutraute, konnte neben der Burg durch einen "Sonderdeal" auch den Wehrgang erklimmen und begehen, die außergewöhnliche Fernsicht genießen und beim Abgang den "Herrgott von Bentheim" sehen.

Nach einer Einkehrpause fuhr die Gruppe bergab ins Gildehauser Venn mit seiner Größe von 650 ha. Von einem Aussichtsplatz konnte die Größe und Vielfalt des von Schafen begrasten Naturschutzgebietes bewundert werden.

Den Abschluss bildete eine Runde am Naherholungsgebiet Dreiländersee, wo wegen des guten Wetters Livemusik die Feierlaune der Strandgäste beflügelte.

Ende des Berichtes (schm-01-09-16)

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