Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Wanderungen

Rundtour von Herten nach Westerholt

Am 18. August machten sich 20 SGV-ler*innen auf den Weg, das nördliche Ruhrgebiet zu erkunden. Zur Überraschung Vieler konnten imposante Schlösser und das komplett unter Denkmalschutz stehende Dorf Alt Westerholt bestaunt werden. Zunächst ging es durch den schönen Schlosspark vorbei an Schloss Herten,

RW Herten-Westerholt_1.jpg

entlang von Seen, schönen Alleen und freien Fluren zum Schloss Westerholt

RW Herten-Westerholt_2.jpg

und zum Dorf Alt Westerholt. Hier bestand Gelegenheit, die engen Gassen zwischen den pittoresken Fachwerkhäusern auf eigene Faust zu erkunden und die verbleibende Zeit für eine Einkehr zu nutzten.

RW Herten-Westerholt_3.jpg

Zurück in Herten ging dann kein Weg an der Eisdiele vorbei, bevor die Rückfahrt angetreten wurde.

(Bericht: Ursula Seidt, Bilder: Monika Reimann und Ursula Seidt)

zum Seitenanfang



Auf Panoramapfaden entlang der Ruhrsteilhänge

Die Samstagstour des SGV-Münster führte alle Wanderer´innen, die sich von der Ausschreibung nicht hatten abschrecken lassen, bei herrlichem Wanderwetter und ausgezeichneten Sichtbedingungen entlang eines grünen Bandes vom Schwerter Wald zwischen den südlichen Dortmunder Stadtteilen Berghofen und Holzen weiter nach Süden auf einen kleinen Taleinschnitt des Ardeygebirges und auf die Ruhr zu.  

TW Ruhrsteilhänge_01.jpg

Nach einem kurzen Stück parallel der Ruhr ging es steil hinauf zum Syberg mit der Ruine Hohensyburg und dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

TW Ruhrsteilhänge_02.jpg

Vom Aussichtsplateau auf dem Syberg eröffneten sich phantastische Blicke in Richtung Sauerland und Bergisches Land sowie die Mündung der Lenne in die Ruhr. Die Zählung der Gruppe ergab, dass alle sowohl den steilen Aufstieg zum Syberg bewältigt hatten, als auch keiner zur Spielbank abgebogen war. Anschließend folgte ein flotter Abstieg auf dem Syberger Bergbauweg,

TW Ruhrsteilhänge_03.jpg

um kurz darauf nochmals heftig anzusteigen und auf der Südseite, den „Ruhrsteilhängen“, achtsam auf die Ruhr bzw. den von der Ruhr hier gebildeten Hengsteysee hinabblicken zu können. Nach einem letzten heftigen Anstieg bis zum Speichersee des am Ufer des Hengsteysees liegenden Pumpspeicherkraftwerks erreichten die ermatteten, aber mit sich und ihrer Leistung zufriedenen Wander´innen das Ziel oberhalb von Herdecke.

TW Ruhrsteilhänge_04.jpg

Die letzten Meter bis zur Kaffeeeinkehr in Herdecke wurden zur Überraschung einiger mit dem Bus zurückgelegt. Das leckere Kuchenbüffet des Café Wennigmann entschädigte für die rund 20 km und 600 Höhenmeter. Wohlbehalten und glücklich über einen wunderschönen „Urlaubstag“ wurde Münster von Hagen aus mit dem Zug und einiger Verspätung erreicht.

Bericht: Hans-Peter Seidt, Bilder: Werner Schmitz, Ursula Seidt

zum Seitenanfang



Tageswanderungen von Opherdicke nach Unna

Unter dem Motto „Sauerlandblick“ führte Hans-Peter Seidt als Wanderführer am 19. und 26. Juni insgesamt 37 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde von Opherdicke nach Unna. Aufgrund der guten Witterungsbedingungen konnten die Teilnehmer während der 17 km langen Wanderung entlang der Höhenzuges „Haarstrang“ immer wieder die fantastischen Ausblicke ins Sauerland und ins Ruhrtal genießen. Nach einer Begegnung mit der „Deutschen Alleenstraße“ führte der Weg hinab in ein Waldstück, wo im Schatten großer Buchen die wohlverdiente Rast genossen wurde. Vom Bismarckturm boten sich dann weite Blicke in die Münsterländer Bucht und die Soester Börde. Weiter ging es vom Haarstrang bergab schon mit Blick auf die Stadtkirche in Unna, die sich jedoch bald wieder den Blicken entzog. Durch das schöne Bornekamptal entlang des Kortelbachs, beschattet von einem schmalen langgestreckten Waldstück, erreichten die Wandergruppen schließlich das Ziel der Wanderungen, um diese mit einer Einkehr in der Gastronomie von Unna abzuschließen.

(Bericht: Ursula Seidt; Bilder: Ursula Seidt, Werner Schmitz)


Bildergalerie zu den Wanderungen

zum Seitenanfang


 


Rundwanderung Heek-Nienborg-Heek

Unter dem Motto „Natur trifft Kultur“ trotzten am 16. Juni 2021 24 Wanderer und Wanderinnen in zwei Gruppen der prognostizierten Hitze und wanderten von Heek aus auf überwiegend schattigen Wegen nach Nienborg, wo drei Burgmannshöfe und die Wassermühle bestaunt wurden. Nach einer Rast im Schatten des Klanggartens führte die Wanderung entlang der Dinkelaue zurück nach Heek.

Aufgrund der schattigen Wege und eines leichten Windes stellten die Temperaturen bis 28 Grad kein Problem dar. Vielmehr freuten sich alle Teilnehmer, wieder gemeinsam wandern zu können und ein ihnen bisher unbekanntes Kleinod kennenlernen zu können.

Bericht: Ursula Seidt, Fotos: Maria Bösken, Hans-Peter und Ursula Seidt


Bildergalerie zur Wanderung

zum Seitenanfang


 


Rundwanderung um Lienen

Rundwanderung Lienen.jpg


Bildergalerie zur Wanderung

Wanderführung: Michaela Lembke

Bericht und Fotos: Werner Schmitz

zum Seitenanfang



TW auf dem Ahornweg um Bad Iburg

Ahornweg Bad-Iburg.jpg


Bildergalerie zur Wanderung

zum Seitenanfang


 


TW Davert Hohe-Ward

 TW Davert-Hohe-Ward.jpg

Wanderführung: Dieter Raschen

Bericht und Fotos: Werner Schmitz


KulTour - Glaskunst in Coesfeld-Lette

Was könnte sich als Auftakt für eine Wanderung (am 04.10.2020), die Kultur und Natur zu verbinden sucht, besser eignen, als der Besuch einer Ausstellung, die sich mit einem Künstler beschäftigt, zu dessen wichtigsten Themen der Reichtum und die Zerbrechlichkeit des natürlichen und kulturellen Erbes seiner Heimat gehört? Antoine Pierini, der zusammen mit seiner Frau und seinem Vater, einem Pionier der Studioglas-Bewegung in Frankreich, aus dem südfranzösischen Örtchen Biot die Hauptstadt des zeitgenössischen Glases in Frankreich gemacht hat, ist die aktuelle Ausstellung im Glasmuseum Lette gewidmet, die eine ausschließlich aus Teilnehmerinnen bestehende Gruppe des SGV Münster Anfang Oktober im Rahmen der Wanderung „KulTour – Glaskunst in Coesfeld-Lette“ besucht hat.

KulTour_Lette_1.jpg

Coronabedingt fiel die Führung durch die aktuelle Ausstellung zwar leider etwas kurz aus. Aber mit ein paar Informationen über die Geschichte des Hofes, die Architektur des Gebäudes und die ausgestellten Künstler versehen und bei Fragen von einer Mitarbeiterin des Museums fachkundig ins Bild gesetzt, schlenderte die Gruppe zunächst durch die Ausstellung.

KulTour_Lette_2.jpgKulTour_Lette_3.jpg

Von dem Gesehenen reichlich beeindruckt, folgte nach der Kultur die Natur. Über den Letter Berg, durch das Roruper Holz und die Bauerschaft Harle ging es nach Coesfeld. Doch bevor sich die Gruppe bei Kaffee und Kuchen stärken konnte, gab es noch einen kleinen Abstecher zur Bischofsmühle, eine vom Honigbach angetriebene Getreidemühle, deren Ursprünge im 12. Jahrhundert liegen.

KulTour_Lette_4.jpg

(Bericht und Bilder: Claudia Güstrau)

zum Seitenanfang


 


TW von Wolbeck nach Angelmodde

Ein schöner (Pandemie-) Tag mit Verlusten!

Alle 28 Wanderinnen und Wanderer des SGV waren zufrieden und glücklich bei passablem Herbstwetter mit Indian-Summer-Feeling noch einmal die Gelegenheit genutzt zu haben, den inneren Tank aufzufüllen, um hoffentlich die nächsten Wochen ohne Wanderführung und ohne die Gespräche mit den anderen besser verkraften zu können.

TW_Wolbeck_Angelmodde_1.jpg

Mit zwei getrennten Gruppen, die sich kurz vor der Wanderung am 31.10.2020 deutlich verkleinert hatten, sind zwei Wanderführer(in) getrennt in zeitlichem Abstand auf Tour gegangen. Um für alle die Gefahren der Pandemie soweit wie möglich weiter zu verringern, wurde die kurze Busfahrt nach Wolbeck und zurück mit zwei getrennten Buslinien absolviert.

Wie meist waren die SGV-ler(-innen) auf ihren Touren ohne großen Begegnungsverkehr diesmal vor den „Toren der Stadt“ unterwegs. Auf einer 21 km langen Runde ging es am Rande des Tiergartens entlang und weiter auf verschlungenen Pfaden Richtung Werse und nach Angelmodde-Dorf.

Am dortigen Kirchplatz konnte mit ausreichenden Abständen die größere Vesperpause verbracht werden, nachdem die obligatorische Einkehr aus Vorsicht storniert worden war.

TW_Wolbeck_Angelmodde_2.jpg

Dafür hatten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Verständnis, wenn auch mit Wehmut und den Gedanken an normale Zeiten. Nichtsdestotrotz hat sich keine(-er) die Laune verderben lassen. Viele fragten sich, wie man von Angelmodde nach Wolbeck noch weitere rund 12 km benötigen kann, wenn doch die normale Entfernung nur rund 2 km beträgt.

So schlängelte sich der Wanderweg an der Werse entlang an Stapelskotten vorbei über den Reiterhof Möllenbeck in Richtung der modernen Windmühlen von Wolbeck.

TW_Wolbeck_Angelmodde_3.jpg

Am neuen Spielplatz gab es noch eine letzte kleine Pause.

Das Laufpensum wurde von allen mit Bravour absolviert, auch wenn mancher Kilometer durch festen Untergrund geprägt war. Doch immer noch unbekannte Wege in seiner unmittelbaren Umgebung zu entdecken, entschädigte vollauf. Der späte Beginn der Wanderung und die frühe Rückkehr nach Hause noch bei Tageslicht taten ein Übriges.

Nach Rückkehr in die Stadt fiel allen Wanderfreunden erst auf, wie ruhig und angenehm es im Osten der Stadt gewesen war, bei all dem Trubel und der vielen Menschen die in der Stadt unterwegs waren. Einmal mehr wurde deutlich, was die natürliche Bewegung in der Natur in unmittelbarer Nähe unseres Lebensmittelpunktes für jeden bedeutet. Auch der Begriff der Freiheit bekommt eine ganz andere Bedeutung. Alle Wanderer haben sich sicher gefühlt und sehr bedauert, dass unter solchen Bedingungen vorerst keine Wanderungen stattfinden dürfen.

(Bericht Hans-Peter Seidt; Bilder Werner Schmitz und Ursula Seidt)

zum Seitenanfang


 


TW durch den Teutoburger Wald

Wanderung mit dem SGV-Münster!

Für 18 € und mehr werden Halbtageswanderungen in unserer Heimat angeboten.  Für unsere SGV-ler ist bis auf den Jahresbeitrag alles kostenlos; Fullservice sozusagen. Die Tour ist geplant, die Strecke vorgelaufen, die Nahverkehrsmittel herausgesucht und auf die Wandertour abgestimmt, die Fahrkarten gekauft und die Einkehr gebucht. Die perfekte Tour also?

Für den 17.10.2020 von Tecklenburg nach Brochterbeck mit Auf- und Abstiegen bei insgesamt ca. 500 Höhenmeter entstand dieser Eindruck, wenn man die frohgelaunte Wandergruppe erlebte. Die Wanderfreunde erlebten bei schöner herbstlicher Stimmung und Wetter eine tolle Wanderung durch den Teutoburger Wald mit kurzen Informationen zu kulturhistorischen und geographischen Aspekten.

TW Dörenther Klippen_01.jpg

Die letzte noch von Werner Schmitz geplante Wanderung wurde von Hans-Peter Seidt als Wanderführer durchgeführt und noch ein wenig variiert. Die Tour führte in Anlehnung an die Teutoschleifen Tecklenburger Bergpfad und Dörenther Klippen an allen Highlights des Teutoburger Waldes zwischen dem Bergstädtchen Tecklenburg und Dörenthe vorbei bzw. darüber.

TW Dörenther Klippen_08.jpg

Ein Spaziergänger meinte ob der Gruppe von 20 Personen, dass dies wohl zu Corona-Zeiten nicht angebracht wäre. Auf den Hinweis, dass die Wandergruppe ihren Sport ausübe, lächelte er eher ungläubig. Die Länge der Tour und die überwundenen Höhemeter hätten diesen Skeptiker aber wohl überzeugt. Körperlich gefordert und von der Schönheit der hiesigen Natur beeindruckt, genoss die nette Truppe am Ende noch an getrennten Tischen (je 5 Personen) im Teutoburger Waldhotel Kaffee und Kuchen oder auch das letzte Eis der Saison. Alle freuen sich auf ein nächstes Mal.

(Bericht Hans-Peter Seidt, Bilder Werner Schmitz und Ursula Seidt)


Bildergalerie zur Wanderung durch den Teutoburger Wald

zum Seitenanfang


 


TW Rund um Havixbeck

(Die) Herbststimmung in den Baumbergen…..

konnte die Wandergruppe von Hildegard Essing am 10.10.20 im positiven Sinne voll genießen, weil die Wanderung, entgegen der ungünstigen Vorhersage, von Sonnenschein und frischem Herbstwind begleitet wurde. Sonne und Wind sorgten darüber hinaus für eine seltene Fernsicht, die, z.B. von „Bruder Klaus“ aus, bis zum Kraftwerk nach Lingen reichte und den Teuto ohnehin abbildete.

Havixbeck_01.jpg

Die Wandernden waren durchaus gespannt, wie Hildegard den 24-km-Rundweg wohl gestalten würde. Dabei war es keine wirkliche Überraschung, als sie die Baumberge auf vielen ungezeichneten und individuell erkundeten Schleichwegen durchstreifte, die allen große Freude bereiteten, aber keine wirkliche Orientierung zuließen.

Havixbeck_02.jpg

Der allseits bekannte Ludgerusweg diente nur zu Beginn und am Ende als Richtschnur. Immerhin können Poppenbeck, Bomberg, die Südberge von Billerbeck, der Longinusturm sowie die Bruder-Klaus-Kapelle, aus der Erinnerung als Eckpunkte benannt werden.

Havixbeck_03.jpg

Unterwegs wurden mehrfach herbstliche Landprodukte zur Selbstbedienung auf einfache, aber auch als umfängliches Sortiment (s. Foto), angeboten. Für die Wandergruppe hatte Hildegard jedoch die Restauration im Longinusturm gebucht, die sich in jeder Hinsicht als überzeugend erwies. Während der Einkehr ging vorübergehend aus einer einzelnen Wolkengruppe ein kräftiger Schauer nieder, der die weitere Wanderung aber nicht beeinträchtigte.

Havixbeck_04.jpg

Zur Verabschiedung am Bahnhof Havixbeck wurde der Wanderführerin Hildegard Essing ein großer Dank für die Durchführung der Wanderung, zugleich aber auch für die umfängliche Vorbereitungsleistung ausgesprochen.

Wanderführung: Hildegard Essing

Bericht und Fotos: Werner Schmitz

zum Seitenanfang


 


TW von Nottuln nach Billerbeck

Wellness und Sauerländer?!

Wellness und Sauerländischer Gebirgsverein? Wie geht das zusammen in einem weit mehr als 100 Jahre alten Traditionsverein? Nicht nur dass Wandern Wellness für die Seele sein kann, nein auch für den Geist und Körper, wie die Wanderinnen des SGV-Münster bei ihrer Tour am 19.09.2020 von Nottuln nach Billerbeck erlebt und demonstriert haben.

Wellness und Sauerländer_01.jpg

Wellness und Sauerländer_02.jpgWellness und Sauerländer_03.jpg

Sichtlich wohl und froh gestimmt haben die zwei Corona bedingt aufgeteilten Gruppen an einem herrlichen Herbsttag bei idealem Wanderwetter ihre nähere Heimat auf nahezu unbekannten Wegen kennengelernt. Mit kurzen Erläuterungen über die Entstehung und Architektur im Startort Nottuln begann die Tour am Stiftsplatz.

Wellness und Sauerländer_04.jpgWellness und Sauerländer_05.jpg

Weite Blicke bis ins Sauerland und Bergische Land öffneten sich nach Durchschreiten des Naturschutzgebiets Nonnenbachtal entlang am schönen „Rohrbert“ und vorbei durch die Hanloer Mark nach Darup mit kurzem Abstecher auf den wunderschön im Baumberger Sandstein leuchtenden Alten Hof Schoppmann, der für alle Besucher Angebote bietet. Nicht nur das Naturschutzzentrum lohnt einen Besuch, sondern auch für Genießer das schöne Hofcafé.

 Wellness und Sauerländer_06.jpgWellness und Sauerländer_07.jpgWellness und Sauerländer_08.jpg

In einer weiten Schleife ging es auf die Türme von Billerbeck zu, immer wieder zum Erstaunen der Wandergruppe, dass Luftlinie und Wegführung nicht deckungsgleich waren. Auf Möllerings Hügel genoss man nochmals einen Rundumblick und schaute nach dem Ziel.

Wellness und Sauerländer_09.jpgWellness und Sauerländer_10.jpg

Nach ca. 17 km und einigem Auf und Ab wurde der Erholungs- und Pilgerort Billerbeck mit seinen beiden den Ort überragenden Kirchen und denkmalgeschützten Häusern erreicht, in dem nach einer Pause die gemeinsame Rückfahrt mit der Baumberge Bahn angetreten wurde.

Wellness und Sauerländer_11.jpgWellness und Sauerländer_12.jpg

Bericht: Hans-Peter Seidt, Bilder: Ursula Seidt

zum Seitenanfang


 


TW von Coerde nach Handorf

Kirchen – Wasser – Wald

Nein, Kirchenbesichtigungen standen trotz des Titels eigentlich nicht auf dem Programm. Stattdessen wanderten am 16. September 2020 16 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde des SGV durch den für manchen erstaunlich grünen Stadtteil Coerde auf dem Holländerweg Richtung Dortmund-Ems-Kanal. An diesem entlang ging es sodann Richtung Schleuse. Nach einer kleinen Rast

TW Kirchen_Wasser_Wald_01.jpgTW Kirchen_Wasser_Wald_02.jpgTW Kirchen_Wasser_Wald_03.jpg

überquerte die Wandergruppe den Kanal und wandte sich Richtung Osten, dem schmalen Pfad des Friedens- und Jakobswegs parallel der Dingstiege folgend,

TW Kirchen_Wasser_Wald_04.jpgTW Kirchen_Wasser_Wald_06.jpg

wo die Baustelle für die neue Trasse Richtung Schifffahrter Damm gequert werden musste. Bald tauchte die Wandergruppe in das dichte Grün des Boniburgwaldes ein und erreichte auf verschlungen Pfaden die schöne Dyckburgkirche, die überrachenderweise einen Blick in den Innenraum gewährte.

TW Kirchen_Wasser_Wald_07.jpgTW Kirchen_Wasser_Wald_08.jpg

Nach weiterer kurzer Pause führte der Weg weiter durch den Boniburgwald und erreichte die Werse

TW Kirchen_Wasser_Wald_09.jpg

 und schließlich die St. Petronella - Kirche von Handorf, wo die 10 km lange Halbtageswanderung endete. Nach einer Stärkung im schönen ruhigen Innenhof eines nahe gelegenen Cafes erfolgte der Heimweg individuell mit dem Bus.

Wanderführung, Bericht und Bilder: Ursula Seidt

zum Seitenanfang


 


TW „Abschiedstour in heimatlichen Gefilden“

Unterwegs im Sauerland; nein! Im Bergischen Land, nein! Es ist gar nicht so einfach, die Region zwischen der Wupper im Westen, der Ennepe in der Mitte und der Volme im Osten korrekt zu bezeichnen. Jedenfalls sieht sich der Wanderführer Werner Schmitz als Westfale, der aus der Region Ennepetal stammt und sich  mit seinem Lebensmittelpunkt in Handorf immer noch in Westfalen befindet.

TW Wupper-Ennepe-Hochflächen_10.jpg

Dennoch zog es ihn am 05.09.2020 mit 14 treuen Fans zu einer seiner immer wieder beeindruckenden und begeisternden Wanderungen in die alte Heimat im Bereich der Wupper-Ennepe-Hochflächen.

TW Wupper-Ennepe-Hochflächen_11.jpgTW Wupper-Ennepe-Hochflächen_12.jpg

Das zunächst nicht gerade motivierende Wanderwetter - im letzten Jahr musste Werner eine Tour wegen schlechten Wetters in diesem Bereich abbrechen - konnte die Stimmung dennoch nicht beeinträchtigen, was durch das muntere Blockspringen über die Ennepe unterstrichen wurde.

TW Wupper-Ennepe-Hochflächen_13.jpg

Getrübt wurde sie nur durch die Tatsache, dass Werner Schmitz seine letzte geführte Wanderung unternahm. Nach vielen Jahren in der SGV-Abteilung Münster, der er in vielen Funktionen diente, gönnt er sich nun wohlverdient den Spaß am Mitwandern. Seine akribisch vorbereiteten und ausgetüftelten Wanderungen gerade im Bereich des Niederbergisch-Märkischen Landes

TW Wupper-Ennepe-Hochflächen_14.jpg

wiesen stets ein gehobenes Anforderungsprofil auf. Die 20 km lange Abschiedstour ausgehend vom Tal der Ennepe über die Hasper Talsperre hinauf zum Kaiser-Friedrich-Turm oberhalb von Hagen wies bei Ankunft mehr als 600 Höhenmeter auf.

TW Wupper-Ennepe-Hochflächen_16.jpg

Zum Abschied des verdienten Wanderführers hatte das Wetter aber dieses Mal ein Einsehen. Und siehe da, das letzte Drittel des Weges und die wohlverdiente Rast waren sonnenbeschienen, so dass für den Abschied und den Dank an den Wanderführer der angemessenen Rahmen gegeben war.

TW Wupper-Ennepe-Hochflächen_17.jpg

Ein letztes Mal gab es die erforderlichen Erklärungen von Werner mit klarer Richtungsweisung zum Endpunkt der Tour. 

TW Wupper-Ennepe-Hochflächen_18.jpg

Um den Spaß auch am Mitwandern zu erhalten, hat Werner im kommenden Winterprogramm noch seine Spuren hinterlassen.  Die am 17.10.2020 vorgesehene Wanderung über den Balkon des Münsterlandes an allen bekannten Klippen des Teutos vorbei, beruht noch im Wesentlichen auf seiner Planung.

(Bericht: Hans-Peter Seidt, Bilder: Michaela Lemke und Werner Schmitz)

zum Seitenanfang


 


Stille Wiesen und Weidelandschaften bei Haus Langen

„Stille Wiesen, Weidelandschaft bei Haus Langen“ waren die beiden SGV-Wanderungen betitelt, die am 19. und 26. August 2020 insgesamt 32 Wanderer in die schöne Parklandschaft des Münsterlandes führten. Während am 19. August perfektes Wanderwetter herrschte, trotzen die Wanderer am 26. August  dem herbstlich anmutenden stürmischen Regenwetter.

Fernab von Lärm und Hast führte der Rundweg von Vadrup aus entlang der Wiesen, die zu dem Beweidungsprojekt Emsaue Vadrup der NABU-Schurzstation Münsterland e.V. gehören. Hier weiden ganzjährig Konikpferde und Heckrinder und leisten so einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt des Auengebietes.

Auf einem Wiesenweg, gesäumt von mächtigen Bäumen, dem Lauf der Ems folgend

TW Stille Wiesen_1.jpgTW Stille Wiesen_3.jpgTW Stille Wiesen_2.jpg

erreichten die Wanderer den Mündungsbereich der Bever in die Ems.

TW Stille Wiesen_4.jpgTW Stille Wiesen_6.jpgTW Stille Wiesen_5.jpg

Bald verabschiedeten die Wanderer sich sodann von der Ems, umrundeten die Gräfte bei Haus Langen auf der alten Ringwallanlage des ehemaligen Rittergutes und wanderten zur alten Mühle.

TW Stille Wiesen_7.jpgTW Stille Wiesen_9.jpg

Weiter ging es dann auf teilweise verwunschenen  Pfaden, Sandwegen und über eine kleine Anhöhe, den Eckberg, bis bald darauf das Ende der Wanderung, das kleine Dorf Vadrup , wieder in den Blick kam.

Wanderführerin, Bericht, Fotos: Ursula Seidt

zum Seitenanfang


 


TW-zum Heideblühen in die Westruper Heide sowie um den Haltener Stausee

Im Wald und auf der Heide …..

so war die Einladung der Wanderführerin Martina Benneweg zu einer Tageswanderung, am 16.August 2020, nach Haltern am See, überschrieben. Dabei hatte Martina ein zweifaches Glück, weil die bei Programmerstellung noch nicht erwartbaren Corona-Vorgaben eine solche Wanderung überhaupt wieder möglich machten und zum anderen, weil die Westruper Heide zur Freude der Wandergruppe auf dem Höhepunkt der Heideblüte stand.

Haltern_Westruper Heide_1.jpg

Bevor es losging, war auf dem Bahnhof in Haltern die schon bekannte, anstrengende Kletterübung über das hohe stählerne Turmgerüst zu absolvieren. Nach dessen Beseitigung soll der Bhf Haltern doch tatsächlich endlich über Aufzüge für die Bahnsteige verfügen!

Der Weg führte auf schönen Wegen – an Stever und Stausee entlang - unmittelbar zur Westruper Heide.- Zuvor darf aber der Haltener Stausee aus 1930, mit rd. 300 ha Wasserfläche, als bedeutendes regionales Reservoir für Trinkwasser, der wesentlich von der Stever gespeist wird, nicht vergessen werden. Die Stever durchfließt den See und mündet schließlich weiter südlich in die Lippe.

Haltern_Westruper Heide_2.jpg

Nach einer Pause im Waldschatten ging es weiter zum Highlight des Tages, nach dem Motto: „Warum zu Herrmann Löns in die Ferne fahren, wenn südlich des Halterner Stausees, am Rande der Haard, die 68 ha große Westruper Heide blüht.“ - Wie die Fotos anzeigen, war ausgiebig Gelegenheit, die eindrucksvolle und vielbesuchte Heide- und Wacholderlandschaft, wandernd zu genießen. Infolge eines umgeknickten großen Wacholderbaumes war die Engstelle – ohne andere Alternative - nur in demutvoller, kriechender Gangart zu überwinden.

Haltern_Westruper Heide_4.jpg

Danach kehrten die SGV`er an den Stausee zurück, um seine Umrundung fortzusetzen. Nach der Mittagsrast ging Martina einen lauschigen Waldweg nach Sythen, der sehr willkommen war, weil sich inzwischen eine feucht-drückende Wärme aufgestaut hatte. 

Haltern_Westruper Heide_3.jpg

In Sythen war der Einlass und die Besichtigung der ehemaligen Burganlage, dank einer örtlichen ehrenamtlichen Initiative, diesmal möglich (vgl. Fotos); zugleich waren damit auch Erläuterungen zur wechselvollen Geschichte (Erstnennung 758) verbunden.

Kein Wunder, dass die nachfolgende Einkehr in der Außengastronomie einer bekannten Kaffeewirtschaft äußerst willkommen war. Der besondere Dank galt Martina für ihre umsichtige und kundige Führung.

Wanderführung: Martina Benneweg

Bericht und Fotos: Werner Schmitz


Bildergalerie: TW-zum Heideblühen in die Westruper Heide sowie um den Haltener Stausee

zum Seitenanfang


 


TW Serengeti an der Ems

Die Auflösung erfolgte am Aussichtsturm im Naturschutzgebiet „In den Pöhlen“. Die Serengeti ist eine Savannenlandschaft und bedeutet in der Sprache der dort lebenden Völker „weites Land“ oder „weite Ebene“. Aber nicht nur die Landschaftsform verbindet die Serengeti mit der Münsterländischen Parklandschaft. Auch soweit mit der Serengeti Vorstellungen wie Urwald und wilde Tiere assoziiert werden, ergeben sich Parallelen mit unserer Heimat. Um den Blick auf unsere Wildtiere frei zu bekommen ist zunächst der Weg von Vadrup kommend entlang der Ems durch den heimischen Urwald freizuschneiden.

Serengeti an der Ems_01.jpgSerengeti an der Ems_03.jpg

Sodann kann man hin und wieder die Heckrinder, auch Auerochsen genannt und die Konik-Pferde in Symbiose auf ihren Ganzjahresweiden in den Emsauen bestaunen. Ob letztere von europäischen Wildpferden abstammen oder nicht, ist unerheblich. Wichtig ist, dass die Pferde und Rinder einen großen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.

Serengeti an der Ems_04.jpgSerengeti an der Ems_06.jpgSerengeti an der Ems_05.jpgSerengeti an der Ems_07.jpg

Wer Glück oder eine gute Beobachtungsgabe hat, kann auch noch die „einheimischen Antilopen“ entdecken. Die muntere Wandergruppe, die in 2 Gruppen mit je 15 Personen in zeitlichem Abstand unterwegs war,

Serengeti an der Ems_08.jpg

erreichte mit einem Abstecher über die Klatenberge schließlich die Umfriedung des Waldfriedhofes Lauheide.

Serengeti an der Ems_09.jpgSerengeti an der Ems_10.jpg

Wenn nunmehr die intensiven Gespräche verstummten, lag dies weniger an der Friedhofsruhe, als vielmehr an der zurückgelegten 19 km Wegstrecke. Bei Kaffee und Kuchen auf der grünen Wiese beim Gasthus Lauheide waren alle kurz darauf wieder gestärkt für den Nachhauseweg. Mit vielen Eindrücken und dem Gefühl, einen wunderschönen Urlaubstag verbracht zu haben, kehrten alle wohlbehalten in die Stadt zurück.

(Bericht: Hans-Peter Seidt; Bilder: Werner Schmitz, Ursula Seidt)

zum Seitenanfang


 


TW in den Bergbaugebieten Sprockhövels

Unterwegs auf Spurensuche in der frühen Keimzelle des mittelalterlichen Steinkohlenbergbaus im Raum Sprockhövel-Haßlinghausen

Von Gevelsberg aus, durchwanderte der SGV-Münster (19 TN) auf 21 km die - südlichsten westfälischen Steinkohlen-Bergbaugebiete im Raum der großen Landgemeinde Sprockhövel, wo die Kohlenflöze bis an die Tagesoberfläche reichten, so dass die  Steinkohle bereits im Mittelalter (etwa ab ca. 1200) über einfache Grabelöcher (Pingen), zunächst vornehmlich für den Eigenbedarf der Bauern, abgebaut werden konnte. - Diese Erkenntnisse wurden für SGV-Wandernde auch bereits 2018 im Muttental (Witten, südlich der Ruhr) als vergleichbar vermittelt.

Das Stichwort „südlichstes Steinkohlen-Bergbaugebiet“ lässt eben auch eine südliche Grenze erwarten. Diese besteht in dem Höhenzug „Haßlinghauser Rücken“, auf dem die Stadtgrenze zu Wuppertal verläuft, die für die Wandernden als markanter Höhenzug begleitend gut erkennbar war. Zugleich bildet dieser Höhenzug die Wasserscheide zwischen Ruhr und Wupper.

Sprockhövel_01.jpg

Die weitere Entwicklung des Kohlebergbaus kann hier nur mit Stichworten benannt werden: Ende der konzessionslosen Schürfstellen, Entwicklung des Schachtbaus, Erfindung der Dampfmaschine, Gründung von Bergwerken usw.  Dies alles ist örtlich durch Fördervereine bestens dokumentiert und abgebildet; so dass die Sachverhalte an Beispielen und im Gelände vermittelt werden konnten.

Die geologische Geländebildung hat jedenfalls eine traumhafte Hügellandschaft hinterlassen, deren Wiesen- und Waldpfade mit ihrem steten Auf und Ab getrost als Eldorado für Wanderer bezeichnet werden können. Ebenso hat es auch die Wandergruppe aus Münster gesehen. Konnte sie doch außerdem die klare, sonnige Wetterlage, bei guter Fernsicht, voll genießen.

Aber auch die Radler kommen durch die umgewandelten Kohlebahnen zu ihrem sportlichen Vergnügen. Insbesondere der mehrfach von der Wandergruppe über- oder unterquerte Kohlebahn-Rad-Wanderweg von Hattingen nach Wuppertal-Elberfeld erfreut sich großer Beliebtheit, durchbricht dieser doch mit einem 772 Meter langen früheren Eisenbahntunnel seit 2014 den schon erwähnten Bergrücken zum Rheinland nach Wuppertal.

In der Nähe des Tunnels, am einstmals großen Regionalbahnhof „SCHEE“, bot die Außengastronomie eine willkommene Wegzehrung an, welche auch die Münsteraner Wandergruppe für eine Pausenzeit genutzt hat.

Sprockhövel_02.jpg

Die nachfolgenden Fotos ermöglichen einen Überblick über die Wanderung.

Bericht und Wanderführung: Werner Schmitz

Fotos: Norbert Papesch u. Werner Schmitz


Bildergalerie zur Sprockhövelwanderung

zum Seitenanfang


 


Die Dörenther Klippen in Berg und Tal weiträumig umrundet

In Coronazeiten hatte Wanderführer Willi Geuting für den 04. Juli 2020 zu einer 21 km langen Teutowanderung (13 TN) im Bereich Dörenthe eingeladen, um den Gebirgszug über Berg und Tal weiträumig zu umrunden.

Dörenthe_01.jpg

Am Dörenther Berg ging es gleich nach Verlassen des Busses in Richtung des gleichnamigen Berges heftig zur Sache. Auf dem Weg zum Natura Gart Park konnten sich die Atmungsorgane wieder großzügig erholen.

Im Weiteren folgte eine „Kanalrunde“, vorbei am Dörenther Hafen, in Richtung der örtlichen Wassergewinnung für Dörenthe, Brochterbeck und Ibbenbüren, die sich in den Feuchtwiesen ca. 1,5 km an einer Waldstraße entlang zieht. Das Rohwasser wird aus 25 verschiedenen Filterbrunnen und als Oberflächenwasser aus der Saerbecker Glane gewonnen. Für die Wanderer war die Anordnung der zahlreichen offenen Filterbecken, deren Gestaltung sowie die Druckbelüftung zur Entsäuerung besonders interessant.

Dörenthe_02.jpg

Nach der „Tieflandeinlage“ führte der weitere Weg naturgemäß in zahlreichen Wendungen wieder in Richtung des Hauptgebirgszugs, mit den erwartbaren Steigungen, nicht ohne zuvor am Waldrand die von Willi vorgesehene Mittagsrast zwecks allseitiger Erholung zu genießen.

Nach dem Wieder-Aufstieg – unweit des Drei-Kaiser-Stuhls – folgte als vorletzte Etappe der Kammweg in Richtung Almhütte. Von dort konnte als Highlight eine „Kletterpartie“ über den zugelassenen Felsgang zum Hockenden Weib und weiter in Richtung Parkplatz angeboten werden; dies nicht ohne vorherige Sicherheits-Info`s und die Sage über das HOCKENDE WEIB und ihre Kinder durch Willi.

Dörenthe_03.jpgDörenthe_04.jpg

Die abwechslungsreiche und auch fordernde Wanderung, fand ihren Abschluss mit einem ausgedehnten Cafe-Aufenthalt im Haus Nüse.

Als Willi Geuting den Dank für die Wanderung entgegennahm, konnte er noch nicht ahnen, welche Herausforderungen an der Bushaltestelle „Sommerrodelbahn“ noch bevorstanden, als der Busfahrer des letzten S-50 an der Wandergruppe einfach ohne Halt vorbeifuhr!! Dennoch konnten die Wandernden ohne Übernachtung über Rheine nach Münster zurückkehren.

Wanderführer: Willi Geuting

Bericht und Fotos: Werner Schmitz

zum Seitenanfang


 


Stille Wege bei Kattenvenne

- eine Coronatour -

Die Gegend um Kattenvenne im südöstlichen Teil des Tecklenburger Landes war als Wanderalternative wenig bekannt. Auf überwiegend schattigen Wegen in schönen Wäldern und entlang von Wallhecken konnten alle 23 Teilnehmer die Abgeschiedenheit dieser Gegend genießen.

TW Stille Wege_01.jpgTW Stille Wege_02.jpgTW Stille Wege_03.jpgTW Stille Wege_04.jpg

Die angenehme Stille wurde nur durch Vogelgezwitscher und die munteren Gespräche unterbrochen, sowie ein hin und wieder den Weg der Wanderfreunde. kreuzendes Reh. Ansonsten gab es auf der ca. 18 km langen SGV-Tour am 27.06.2020 keine unliebsame Überraschung durch die angekündigten Gewitter oder Schauer.

TW Stille Wege_06.jpgTW Stille Wege_07.jpg

Die Abgeschiedenheit der Gegend zeigte sich auch darin, dass wir selbst bestaunt wurden. Offensichtlich sind die vierbeinigen Bewohner dieser Gegend nicht an eine solch fremde und bunte Schar gewohnt.

TW Stille Wege_08.jpgTW Stille Wege_09.jpg

Freudig, zum Teil ermattet, wurde die kurze Rückkehr nach Münster mit dem Zug angetreten. Einmal mehr waren selbst eifrige Wanderer über die Wandermöglichkeiten in unserer unmittelbaren Umgebung erstaunt.

TW Stille Wege_10.jpg

(Bericht Hans-Peter Seidt, Bilder Werner Schmitz und Ursula Seidt)

zum Seitenanfang


 


Zur Rhododendron- und Rosenblüte nach Bad Sassendorf

Endlich wieder wandern

wollten die SGV-Wanderer nach langer Corona-Pause. Und so machten sich am 10. Juni 2020 achtzehn Wanderer mit zwei Wanderführern auf, um in zwei kleinen Gruppen Bad Sassendorf zu erkunden. Der Weg führte zunächst durch den Tiergarten, wo zugleich ein Rudel Wild den Weg kreuzte.

Bad Sassendorf 1.jpgBad Sassendorf 2.jpg

Weiter ging es auf ruhigen Wegen durch die Felder nach Weslarn, einem durch schöne alte Gehöfte geprägten Ortsteil.

Bad Sassendorf 3.jpg

Die sehenswerte Pfarrkirche St. Urban aus dem 12.und 13. Jahrh., zweitälteste Hallenkirche der Soester Börde, mit wertvoller Inneneinrichtung und romanischen Deckengemälden konnte besichtigt werden.

Bad Sassendorf 5.jpg

Nach einer kleinen Rast folgten die Wanderer der Rosenau zum Kurort, wo der Rosengarten in voller Blüte stand und dafür entschädigte, dass die Rhododendronbüsche auf Grund des warmen Frühjahrs weitgehend verblüht waren.

Bad Sassendorf 6.jpg

Nach einem Gang durch den schönen Kurpark entlang der Saline und einer ausgiebigen Rast in der örtlichen Gastronomie scharten sich die Wanderer um den Esel mit Salzsack auf dem Sälzerplatz um sich wieder auf den Heimweg zu machen.

Bad Sassendorf 7.jpg

Bad Sassendorf 8.jpg

Und weil es so schön war, haben wir die Wanderung zur Rosenblüte nach Bad Sassendorf am 24. Juni 2020 mit 24 Wanderern wiederholt.

TW Bad Sassendorf_11.jpgTW Bad Sassendorf_12.jpg

TW Bad Sassendorf_13.jpg

Wanderführerin, Bericht und Fotos: Ursula Seidt

zum Seitenanfang


 


Bei großer Hitze unterwegs in den Elter Dünen

Eine 10er-Wandergruppe des SGV Münster traf sich am 13.06.20 zu früher Stunde unter Leitung der Wanderführerin Elisabeth Heinker im Hbf Münster, um von Emsdetten aus auf Ems-Wanderwegen, über die binnenländische Dünen-Landschaft Rheine-Elte und den Hermannsweg, nach Rheine zu gelangen.

Elter-Dünen_01.jpg

Bei allen Wandernden war die Freude zu spüren, nach der mehrmonatigen Corona-Sperre (Lockdown) wieder in Gemeinschaft wandern zu können. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln war kein Problem, zumal zumindest am Vormittag, an Luftbewegung kein Mangel herrschte.

Und natürlich war die Wandergruppe froh, dass sie von dem angesagten schweren Witterungseinbruch verschont geblieben ist. Dafür musste sie, ab der späten Vormittagszeit, die deutlich größer werdende Hitze und Schwüle – auch auf den überwiegenden Waldwegen – in Kauf nehmen.

Elter-Dünen_08.jpg

Mit der Erinnerung an viele Ems- und Landschaftserlebnisse erreichte die Wandergruppe nach 21 km und 6,5 Stunden Wanderzeit, erfreut die von Elisabeth reservierte Kaffeetafel in der Außengastronomie des Rheinenser Stadtzentrums.

Mit Dank an Elisabeth für die umfängliche Vorbereitung und Durchführung, fuhr die Wandergruppe nach Münster zurück.

Die nachfolgenden Fotos mögen einen Eindruck vom Verlauf der Wanderung vermitteln.

Wanderführung: Elisabeth Heinker

Bericht und Fotos: Werner Schmitz


Bildergalerie zur Wanderung von Emsdetten nach Rheine

zum Seitenanfang