Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Wanderungen

Stille Wiesen und Weidelandschaften bei Haus Langen

„Stille Wiesen, Weidelandschaft bei Haus Langen“ waren die beiden SGV-Wanderungen betitelt, die am 19. und 26. August 2020 insgesamt 32 Wanderer in die schöne Parklandschaft des Münsterlandes führten. Während am 19. August perfektes Wanderwetter herrschte, trotzen die Wanderer am 26. August  dem herbstlich anmutenden stürmischen Regenwetter.

Fernab von Lärm und Hast führte der Rundweg von Vadrup aus entlang der Wiesen, die zu dem Beweidungsprojekt Emsaue Vadrup der NABU-Schurzstation Münsterland e.V. gehören. Hier weiden ganzjährig Konikpferde und Heckrinder und leisten so einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt des Auengebietes.

Auf einem Wiesenweg, gesäumt von mächtigen Bäumen, dem Lauf der Ems folgend

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erreichten die Wanderer den Mündungsbereich der Bever in die Ems.

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Bald verabschiedeten die Wanderer sich sodann von der Ems, umrundeten die Gräfte bei Haus Langen auf der alten Ringwallanlage des ehemaligen Rittergutes und wanderten zur alten Mühle.

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Weiter ging es dann auf teilweise verwunschenen  Pfaden, Sandwegen und über eine kleine Anhöhe, den Eckberg, bis bald darauf das Ende der Wanderung, das kleine Dorf Vadrup , wieder in den Blick kam.

Wanderführerin, Bericht, Fotos: Ursula Seidt

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TW-zum Heideblühen in die Westruper Heide sowie um den Haltener Stausee

Im Wald und auf der Heide …..

so war die Einladung der Wanderführerin Martina Benneweg zu einer Tageswanderung, am 16.August 2020, nach Haltern am See, überschrieben. Dabei hatte Martina ein zweifaches Glück, weil die bei Programmerstellung noch nicht erwartbaren Corona-Vorgaben eine solche Wanderung überhaupt wieder möglich machten und zum anderen, weil die Westruper Heide zur Freude der Wandergruppe auf dem Höhepunkt der Heideblüte stand.

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Bevor es losging, war auf dem Bahnhof in Haltern die schon bekannte, anstrengende Kletterübung über das hohe stählerne Turmgerüst zu absolvieren. Nach dessen Beseitigung soll der Bhf Haltern doch tatsächlich endlich über Aufzüge für die Bahnsteige verfügen!

Der Weg führte auf schönen Wegen – an Stever und Stausee entlang - unmittelbar zur Westruper Heide.- Zuvor darf aber der Haltener Stausee aus 1930, mit rd. 300 ha Wasserfläche, als bedeutendes regionales Reservoir für Trinkwasser, der wesentlich von der Stever gespeist wird, nicht vergessen werden. Die Stever durchfließt den See und mündet schließlich weiter südlich in die Lippe.

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Nach einer Pause im Waldschatten ging es weiter zum Highlight des Tages, nach dem Motto: „Warum zu Herrmann Löns in die Ferne fahren, wenn südlich des Halterner Stausees, am Rande der Haard, die 68 ha große Westruper Heide blüht.“ - Wie die Fotos anzeigen, war ausgiebig Gelegenheit, die eindrucksvolle und vielbesuchte Heide- und Wacholderlandschaft, wandernd zu genießen. Infolge eines umgeknickten großen Wacholderbaumes war die Engstelle – ohne andere Alternative - nur in demutvoller, kriechender Gangart zu überwinden.

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Danach kehrten die SGV`er an den Stausee zurück, um seine Umrundung fortzusetzen. Nach der Mittagsrast ging Martina einen lauschigen Waldweg nach Sythen, der sehr willkommen war, weil sich inzwischen eine feucht-drückende Wärme aufgestaut hatte. 

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In Sythen war der Einlass und die Besichtigung der ehemaligen Burganlage, dank einer örtlichen ehrenamtlichen Initiative, diesmal möglich (vgl. Fotos); zugleich waren damit auch Erläuterungen zur wechselvollen Geschichte (Erstnennung 758) verbunden.

Kein Wunder, dass die nachfolgende Einkehr in der Außengastronomie einer bekannten Kaffeewirtschaft äußerst willkommen war. Der besondere Dank galt Martina für ihre umsichtige und kundige Führung.

Wanderführung: Martina Benneweg

Bericht und Fotos: Werner Schmitz


Bildergalerie: TW-zum Heideblühen in die Westruper Heide sowie um den Haltener Stausee

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TW Serengeti an der Ems

Die Auflösung erfolgte am Aussichtsturm im Naturschutzgebiet „In den Pöhlen“. Die Serengeti ist eine Savannenlandschaft und bedeutet in der Sprache der dort lebenden Völker „weites Land“ oder „weite Ebene“. Aber nicht nur die Landschaftsform verbindet die Serengeti mit der Münsterländischen Parklandschaft. Auch soweit mit der Serengeti Vorstellungen wie Urwald und wilde Tiere assoziiert werden, ergeben sich Parallelen mit unserer Heimat. Um den Blick auf unsere Wildtiere frei zu bekommen ist zunächst der Weg von Vadrup kommend entlang der Ems durch den heimischen Urwald freizuschneiden.

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Sodann kann man hin und wieder die Heckrinder, auch Auerochsen genannt und die Konik-Pferde in Symbiose auf ihren Ganzjahresweiden in den Emsauen bestaunen. Ob letztere von europäischen Wildpferden abstammen oder nicht, ist unerheblich. Wichtig ist, dass die Pferde und Rinder einen großen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.

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Wer Glück oder eine gute Beobachtungsgabe hat, kann auch noch die „einheimischen Antilopen“ entdecken. Die muntere Wandergruppe, die in 2 Gruppen mit je 15 Personen in zeitlichem Abstand unterwegs war,

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erreichte mit einem Abstecher über die Klatenberge schließlich die Umfriedung des Waldfriedhofes Lauheide.

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Wenn nunmehr die intensiven Gespräche verstummten, lag dies weniger an der Friedhofsruhe, als vielmehr an der zurückgelegten 19 km Wegstrecke. Bei Kaffee und Kuchen auf der grünen Wiese beim Gasthus Lauheide waren alle kurz darauf wieder gestärkt für den Nachhauseweg. Mit vielen Eindrücken und dem Gefühl, einen wunderschönen Urlaubstag verbracht zu haben, kehrten alle wohlbehalten in die Stadt zurück.

(Bericht: Hans-Peter Seidt; Bilder: Werner Schmitz, Ursula Seidt)

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TW in den Bergbaugebieten Sprockhövels

Unterwegs auf Spurensuche in der frühen Keimzelle des mittelalterlichen Steinkohlenbergbaus im Raum Sprockhövel-Haßlinghausen

Von Gevelsberg aus, durchwanderte der SGV-Münster (19 TN) auf 21 km die - südlichsten westfälischen Steinkohlen-Bergbaugebiete im Raum der großen Landgemeinde Sprockhövel, wo die Kohlenflöze bis an die Tagesoberfläche reichten, so dass die  Steinkohle bereits im Mittelalter (etwa ab ca. 1200) über einfache Grabelöcher (Pingen), zunächst vornehmlich für den Eigenbedarf der Bauern, abgebaut werden konnte. - Diese Erkenntnisse wurden für SGV-Wandernde auch bereits 2018 im Muttental (Witten, südlich der Ruhr) als vergleichbar vermittelt.

Das Stichwort „südlichstes Steinkohlen-Bergbaugebiet“ lässt eben auch eine südliche Grenze erwarten. Diese besteht in dem Höhenzug „Haßlinghauser Rücken“, auf dem die Stadtgrenze zu Wuppertal verläuft, die für die Wandernden als markanter Höhenzug begleitend gut erkennbar war. Zugleich bildet dieser Höhenzug die Wasserscheide zwischen Ruhr und Wupper.

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Die weitere Entwicklung des Kohlebergbaus kann hier nur mit Stichworten benannt werden: Ende der konzessionslosen Schürfstellen, Entwicklung des Schachtbaus, Erfindung der Dampfmaschine, Gründung von Bergwerken usw.  Dies alles ist örtlich durch Fördervereine bestens dokumentiert und abgebildet; so dass die Sachverhalte an Beispielen und im Gelände vermittelt werden konnten.

Die geologische Geländebildung hat jedenfalls eine traumhafte Hügellandschaft hinterlassen, deren Wiesen- und Waldpfade mit ihrem steten Auf und Ab getrost als Eldorado für Wanderer bezeichnet werden können. Ebenso hat es auch die Wandergruppe aus Münster gesehen. Konnte sie doch außerdem die klare, sonnige Wetterlage, bei guter Fernsicht, voll genießen.

Aber auch die Radler kommen durch die umgewandelten Kohlebahnen zu ihrem sportlichen Vergnügen. Insbesondere der mehrfach von der Wandergruppe über- oder unterquerte Kohlebahn-Rad-Wanderweg von Hattingen nach Wuppertal-Elberfeld erfreut sich großer Beliebtheit, durchbricht dieser doch mit einem 772 Meter langen früheren Eisenbahntunnel seit 2014 den schon erwähnten Bergrücken zum Rheinland nach Wuppertal.

In der Nähe des Tunnels, am einstmals großen Regionalbahnhof „SCHEE“, bot die Außengastronomie eine willkommene Wegzehrung an, welche auch die Münsteraner Wandergruppe für eine Pausenzeit genutzt hat.

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Die nachfolgenden Fotos ermöglichen einen Überblick über die Wanderung.

Bericht und Wanderführung: Werner Schmitz

Fotos: Norbert Papesch u. Werner Schmitz


Bildergalerie zur Sprockhövelwanderung

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Die Dörenther Klippen in Berg und Tal weiträumig umrundet

In Coronazeiten hatte Wanderführer Willi Geuting für den 04. Juli 2020 zu einer 21 km langen Teutowanderung (13 TN) im Bereich Dörenthe eingeladen, um den Gebirgszug über Berg und Tal weiträumig zu umrunden.

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Am Dörenther Berg ging es gleich nach Verlassen des Busses in Richtung des gleichnamigen Berges heftig zur Sache. Auf dem Weg zum Natura Gart Park konnten sich die Atmungsorgane wieder großzügig erholen.

Im Weiteren folgte eine „Kanalrunde“, vorbei am Dörenther Hafen, in Richtung der örtlichen Wassergewinnung für Dörenthe, Brochterbeck und Ibbenbüren, die sich in den Feuchtwiesen ca. 1,5 km an einer Waldstraße entlang zieht. Das Rohwasser wird aus 25 verschiedenen Filterbrunnen und als Oberflächenwasser aus der Saerbecker Glane gewonnen. Für die Wanderer war die Anordnung der zahlreichen offenen Filterbecken, deren Gestaltung sowie die Druckbelüftung zur Entsäuerung besonders interessant.

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Nach der „Tieflandeinlage“ führte der weitere Weg naturgemäß in zahlreichen Wendungen wieder in Richtung des Hauptgebirgszugs, mit den erwartbaren Steigungen, nicht ohne zuvor am Waldrand die von Willi vorgesehene Mittagsrast zwecks allseitiger Erholung zu genießen.

Nach dem Wieder-Aufstieg – unweit des Drei-Kaiser-Stuhls – folgte als vorletzte Etappe der Kammweg in Richtung Almhütte. Von dort konnte als Highlight eine „Kletterpartie“ über den zugelassenen Felsgang zum Hockenden Weib und weiter in Richtung Parkplatz angeboten werden; dies nicht ohne vorherige Sicherheits-Info`s und die Sage über das HOCKENDE WEIB und ihre Kinder durch Willi.

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Die abwechslungsreiche und auch fordernde Wanderung, fand ihren Abschluss mit einem ausgedehnten Cafe-Aufenthalt im Haus Nüse.

Als Willi Geuting den Dank für die Wanderung entgegennahm, konnte er noch nicht ahnen, welche Herausforderungen an der Bushaltestelle „Sommerrodelbahn“ noch bevorstanden, als der Busfahrer des letzten S-50 an der Wandergruppe einfach ohne Halt vorbeifuhr!! Dennoch konnten die Wandernden ohne Übernachtung über Rheine nach Münster zurückkehren.

Wanderführer: Willi Geuting

Bericht und Fotos: Werner Schmitz

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Stille Wege bei Kattenvenne

- eine Coronatour -

Die Gegend um Kattenvenne im südöstlichen Teil des Tecklenburger Landes war als Wanderalternative wenig bekannt. Auf überwiegend schattigen Wegen in schönen Wäldern und entlang von Wallhecken konnten alle 23 Teilnehmer die Abgeschiedenheit dieser Gegend genießen.

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Die angenehme Stille wurde nur durch Vogelgezwitscher und die munteren Gespräche unterbrochen, sowie ein hin und wieder den Weg der Wanderfreunde. kreuzendes Reh. Ansonsten gab es auf der ca. 18 km langen SGV-Tour am 27.06.2020 keine unliebsame Überraschung durch die angekündigten Gewitter oder Schauer.

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Die Abgeschiedenheit der Gegend zeigte sich auch darin, dass wir selbst bestaunt wurden. Offensichtlich sind die vierbeinigen Bewohner dieser Gegend nicht an eine solch fremde und bunte Schar gewohnt.

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Freudig, zum Teil ermattet, wurde die kurze Rückkehr nach Münster mit dem Zug angetreten. Einmal mehr waren selbst eifrige Wanderer über die Wandermöglichkeiten in unserer unmittelbaren Umgebung erstaunt.

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(Bericht Hans-Peter Seidt, Bilder Werner Schmitz und Ursula Seidt)

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Zur Rhododendron- und Rosenblüte nach Bad Sassendorf

Endlich wieder wandern

wollten die SGV-Wanderer nach langer Corona-Pause. Und so machten sich am 10. Juni 2020 achtzehn Wanderer mit zwei Wanderführern auf, um in zwei kleinen Gruppen Bad Sassendorf zu erkunden. Der Weg führte zunächst durch den Tiergarten, wo zugleich ein Rudel Wild den Weg kreuzte.

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Weiter ging es auf ruhigen Wegen durch die Felder nach Weslarn, einem durch schöne alte Gehöfte geprägten Ortsteil.

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Die sehenswerte Pfarrkirche St. Urban aus dem 12.und 13. Jahrh., zweitälteste Hallenkirche der Soester Börde, mit wertvoller Inneneinrichtung und romanischen Deckengemälden konnte besichtigt werden.

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Nach einer kleinen Rast folgten die Wanderer der Rosenau zum Kurort, wo der Rosengarten in voller Blüte stand und dafür entschädigte, dass die Rhododendronbüsche auf Grund des warmen Frühjahrs weitgehend verblüht waren.

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Nach einem Gang durch den schönen Kurpark entlang der Saline und einer ausgiebigen Rast in der örtlichen Gastronomie scharten sich die Wanderer um den Esel mit Salzsack auf dem Sälzerplatz um sich wieder auf den Heimweg zu machen.

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Und weil es so schön war, haben wir die Wanderung zur Rosenblüte nach Bad Sassendorf am 24. Juni 2020 mit 24 Wanderern wiederholt.

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Wanderführerin, Bericht und Fotos: Ursula Seidt

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Bei großer Hitze unterwegs in den Elter Dünen

Eine 10er-Wandergruppe des SGV Münster traf sich am 13.06.20 zu früher Stunde unter Leitung der Wanderführerin Elisabeth Heinker im Hbf Münster, um von Emsdetten aus auf Ems-Wanderwegen, über die binnenländische Dünen-Landschaft Rheine-Elte und den Hermannsweg, nach Rheine zu gelangen.

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Bei allen Wandernden war die Freude zu spüren, nach der mehrmonatigen Corona-Sperre (Lockdown) wieder in Gemeinschaft wandern zu können. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln war kein Problem, zumal zumindest am Vormittag, an Luftbewegung kein Mangel herrschte.

Und natürlich war die Wandergruppe froh, dass sie von dem angesagten schweren Witterungseinbruch verschont geblieben ist. Dafür musste sie, ab der späten Vormittagszeit, die deutlich größer werdende Hitze und Schwüle – auch auf den überwiegenden Waldwegen – in Kauf nehmen.

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Mit der Erinnerung an viele Ems- und Landschaftserlebnisse erreichte die Wandergruppe nach 21 km und 6,5 Stunden Wanderzeit, erfreut die von Elisabeth reservierte Kaffeetafel in der Außengastronomie des Rheinenser Stadtzentrums.

Mit Dank an Elisabeth für die umfängliche Vorbereitung und Durchführung, fuhr die Wandergruppe nach Münster zurück.

Die nachfolgenden Fotos mögen einen Eindruck vom Verlauf der Wanderung vermitteln.

Wanderführung: Elisabeth Heinker

Bericht und Fotos: Werner Schmitz


Bildergalerie zur Wanderung von Emsdetten nach Rheine

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Die Ems, ein Gebirgsfluss?

Eine 22 km-Mai-Wanderung führte am 03.05.20 von Telgte aus, auf klassischen Wegen und einigen Nebenwegen, über Einen und die Hessel nach Warendorf.

Die Ems wird gewöhnlich als gemächlich dahinfließendes Gewässer wahrgenommen. Aber gerade im Raum Warendorf-Einen wurde eine umfängliche Renaturierung vorgenommen, um den Flusslauf – vor allem für Hochwasserzeiten – zu verlangsamen und auszudehnen.

Im Zuge dieser Maßnahmen erhielt die Ems im Bereich der Hessel-mündung (ostwärts von Einen) auf einer längeren Strecke als „Muntermacher“ größere Felsblöcke zur Sauerstoffaufnahme, was der Ems den Eindruck eines „Gebirgsflusses“ verleiht.

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Und siehe da, für die Kanuten war es eine deutliche Herausforderung, mit Kraft und Lenkgeschick die Stromschnellen und Strudel zu überwinden, um in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen.

Wie auf dem nachfolgenden Bildmaterial zu sehen, war natürlich die schon zu Anfang Mai voll ausgeprägte Begrünung der Natur ebenfalls sehr beindruckend.

Kurzbericht und Fotos: Werner Schmitz 


Bildergalerie: Die Ems, ein Gebirgsfluss?

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Der SGV Münster unterwegs auf kulturellen Spuren

Auf kulturellen Spuren wanderte eine Gruppe des SGV Münster im März von Horstmar über den Wallfahrtsort Eggerode bis zum Künstlerdorf Schöppingen.

Die Wanderung führte auf abwechslungsreichen Wegen vorbei an Wiesen und Feldern. Durch das Naturschutzgebiet „Wald bei Haus Burlo“ verlief der Wanderweg über einen wunderschönen Pfad dem „Paoterspättken“. Weiter ging es über eine kleine Holzbrücke und vorbei an einem alten Speicher und einer Wassermühle. Über den Eggeroder Kreuzweg wanderten wir in den Wallfahrtsort hinein.

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Seit über 650 Jahren pilgern Wallfahrer zum Gnadenbild „Unserer Lieben Frau vom Himmelreich“. Das als wundertätig geltende Gnadenbild ist eine thronende Madonna aus Holz (13. Jhd.) im byzantinischen Stil. Die Ritter von Eckenroth sollen sie von einem Kreuzzug aus dem Orient mitgebracht haben.

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Auch die Pfarrkirche ist sehenswert. Der älteste Teil ist der Turm mit gotischem Treppengiebel. In der Kirche befindet sich ein romanischer Taufstein aus der ersten Hälfte des 13. Jhd. sowie ein Hochaltar aus der Zeit um 1680 sowie schöne Glasfenster. Da die Wallfahrten erst im Mai beginnen waren jetzt kaum Menschen anwesend und so konnten wir uns alles in Ruhe ansehen und die Atmosphäre des Ortes auf uns wirken lassen.

Weiter ging`s über den „plattdütsken Patt“ vorbei an den ersten blühenden Kirschbäumen bis nach Schöppingen. Als „Künstlerdorf Schöppingen“ werden zwei ehemalige große Gutshöfe aus dem 19.Jhd. in denen sich 6 Ateliers für bildende Künstler und acht Appartements für Autoren befinden, genannt. Daneben gibt es Werkstätten, eine Galerie sowie Veranstaltungsräume. Getragen wird dies von der „Stiftung Künstlerdorf Schöppingen“. Sie vergibt Stipendien zur Förderung von Autoren und bildenden Künstlern, ferner für Komponisten experimenteller Musik. Sämtliche Stipendien werden international ausgeschrieben. Etwa jeweils 14 Künstler und Autoren leben und arbeiten gleichzeitig in Schöppingen. Weiterhin werden kulturelle Projekte und Veranstaltungen wie Lesungen, Workshops und Kunstprojekte in Schöppingen oder Umgebung angeboten.

Am Ende unserer Wanderung auf kulturellen Spuren konnten wir in der Pfarrkirche St. Brictius den Bogen von aktuellen zu älteren Künstlern schlagen. Kunstgeschichtliche Berühmtheit erlangte die Kirche durch den „Flügelaltar des Meisters von Schöppingen“(um 1455). Der unbekannte Meister wurde nach seinem wichtigsten Spätwerk benannt.

(Martina Benneweg)

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Schnee - Regen – Schneeglöckchen

Am 26. Februar 2020 trotzte die Mittwochsgruppe des SGV Münster mit 18 Teilnehmern dem „Aprilwetter“ und wanderte bei Regen, Schneeregen und auch Sonnenschein von Havixbeck aus über die Baumberge. Dem sanften Auf und Ab der Hügel folgend genossen die Wanderer von der Bruder-Klaus-Kapelle aus die Aussicht ins Münsterland

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und im späteren Verlauf der Wanderung Blicke ins Stevertal und in Richtung Nottuln.

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Entlang der Steverburg führte der Weg weiter bergauf zum Westerberg (187 m) und zum Longinusturm.

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Von dort ging es dann nach einer Rast weiter hinab zu den „Domkuhlen“, aus denen angeblich der Stein für den Münsteraner Dom gebrochen worden sein soll. Durch den Borgbusch, wo Schneeglöckchen die Wanderer erfreuten, führte der Weg zur „Sophienburg“ und schließlich bergab zum „Teitekerl“ zur Einkehr. Gestärkt bewältigte die Gruppe die letzten 2 km zum Bahnhof Havixbeck.

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(Bericht Ursula Seidt; Fotos Lothar Decker und Ursula Seidt)

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In Münster regnets oder die ….

Einmal mehr zeigte sich, dass der/die Wanderfreund/in sich nicht von schlechten Wetterprognosen abhalten lassen sollte.

Mit einer großen Schar an SGV-lern und einer stattlichen Anzahl interessierter Gäste startete eine Erkundungstour und kleine Stadtführung durch das „unbekannte“ Münster. Zwar kannten viele Teile des fast 19 km langen Weges; sie räumten aber ein, den gesamten Weg in seinem Verlauf kaum selber nachvollziehen oder finden zu können.

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So erreichte eine durchaus fröhlich gelaunte Wandergruppe, die verstärkt durch ihre Vereinsvorsitzende, Gabi Wedekind (im Bild rechts), begleitet wurde, ohne größere Wolkengüsse über den gesamten Aauferweg mit einem kleinen Abstecher in den Wienburgpark und über das grüne Coerde die Schleuse. Weiter ging es über einen kleinen Wanderweg parallel zur Dingstiege mit Überwindung der durch die neue B 481n verursachten Schneise in der Landschaft. Mit einem südlichen Schwenker erreichte man das Gymnasium St. Mauritz. Weiter ging es über das Boniburgdenkmal rechts der Werse bis die gesamte Gruppe vor ihrer Kaffeeeinkehr im Zentrum von Handorf stand. Hier endete die Tour und gestärkt und einmal mehr zufrieden über sich selbst, einfach mitgekommen zu sein, ging es nach Hause.

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(Bilder und Bericht Hans-Peter Seidt)

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Wandern in der Stadt- und Grünlandschaft im hügeligen Essener Südwesten

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Von der Februarsonne verwöhnt, machte sich am 15.02.20 eine große Wandergruppe (30 TN) des SGV-Münster im Essener Südwesten auf den Weg, um im großräumigen Dreieck zwischen Grugapark sowie den Stadtteilen Fulerum und Frohnhausen, viele Parklandschaften und andere markante Besichtigungspunkte zu erwandern.

Besonders zu nennen ist u.a. der Halbachhammer, eine Eisenschmiede aus 1414 im idyllischen Nachtigallental, der aus dem Siegerland „importiert“, 1935/36 von Gustav Krupp von Bohlen und Halbach der Stadt Essen geschenkt wurde. Wir erinnern uns: mit Wasserkraft und Holzkohle wurde damals schmiedbares Eisen hergestellt.

Ein weiteres Highlight war der Stadtteil Margarethenhöhe, eine Stiftung der Margarethe Krupp, dessen erste Projektentwicklung und Bebauung als sog. „Gartenstadt“ zwischen 1906/09 und 1912 durch einen jungen Architekten, vorbildliche städtebauliche Akzente gesetzt hat. Der sogenannte „Kleine Markt“ ist z.B. nach dem Vorbild einer italienischen Piazza gestaltet (vgl. Fotobeispiele).

Nicht vergessen werden darf als Kulturgut die wunderschöne Gestaltung der Meereslandschaft „Aquaworld“ am und im Tunnel der Teufelsbrücke, in deren Röhre während des II. Weltkrieges 170 Kriegsgefangene untergebracht waren, wie eine Tafel ausweist (vgl. Fotos).

So führte die Wanderführerin Monika Reimann die Wandergruppe auf vielgestaltigen Wegen an weiteren Themenstationen vorbei, die im Zuge der „route industriekultur“ eingerichtet worden sind.

Mit Dank an die Wanderführerin wurde über den S-Bahn-Haltepunkt Frohnhausen die Heimfahrt angetreten. Oh Wunder, noch immer bei Sonnenschein!

Wanderführerin: Monika Reimann

Bericht und Fotos: Werner Schmitz


Bildergalerie zur Wanderung im hügeligen Essener Südwesten

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Naturerlebnisse in Münsters Südosten

Es kann sehr kurzweilig sein, von Landschaftsbezeichnungen nicht nur gehört zu haben, sondern diese auch zu besuchen. So hatte Wanderführer Dieter Raschen für den 08.02.2020 im Südosten von Münster einen interessanten „längeren Weg“ ausgesucht, der auf 17 Kilometern abwechslungsreiche Naturerlebnisse im Angebot hatte.

Eine große Wandergruppe (35 TN) mit zahlreichen Gästen machte sich von Gremmendorf aus auf den Weg, um auf überwiegend naturbelassenen Bodenverhältnissen zu wandern.

Der Weg führte durch das Waldgebiet Große Lodden (zwischen Gremmendorf und Kanal), Schmitz Kühlken, Haus Dahl und Angelmodde West, nach Gut Berl (Snoek), wo in deren Waldgebiet die wanderübliche Mittagsrast gehalten wurde. Alsbald ging es weiter in Richtung des Naturschutzgebietes Wolbecker Tiergarten, der für viele Überraschungen sorgte. Nach einer ausführlichen Einführung nahm die Gruppe den Weg über die westliche, umlaufende Wallanlage, um zum Flüsschen Angel zu gelangen, das bekanntlich kurz hinter „Angel - modde“ (für Sumpf) in die Werse mündet.

Vom Brückenstandort führte ein Pirschpfad mit einem großflächigen Schneeglöckchenbestand an der Angel entlang zum nahen Wolbecker Ortskern, wo unweit des Drostenhofes in einer Gaststätte alles für eine Kaffee-Einkehr vorbereitet war. Und Dieter hatte nicht nur gut „gebacken“, sondern er erhielt für die Wanderung natürlich einen großen Applaus!

Die beigefügten Fotos mögen einen Eindruck von der Wanderung vermitteln.

Wanderführung: Dieter Raschen

Bericht und Fotos: Werner Schmitz


Bildergalerie zur Wanderung: Naturerlebnisse in Münsters Südosten

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Sonntagswanderung zu Münsters besonderen Gärten

Durch “Münsters besondere Gärten“ führte uns am 02.02. 2020 die Sonntagswanderung, zu der sich trotz Dauerregens 10 wanderfreudige Teilnehmer/Innen getroffen hatten; sogar 3 jüngere Gäste hatten sich beteiligt.

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Vorbei am Jüdischen Friedhof ging es zum Kapuziner Klostergarten. Just an diesem Sonntag erhielt diese Anlage von der Umweltministerin eine besondere Auszeichnung für das hervorragende Verständnis für nachhaltiges Gärtnern.

Diese Gartenanlage wird von den Alexianern bewirtschaftet und steht seit einem Jahr als Ort der Begegnung und des Lernens der Öffentlichkeit zur Verfügung, damit alte Gemüse - und Obstsorten erhalten bleiben und genutzt werden können.

Von dort ging es über den alten Überwassserfriedhof, der um 1808 von der Überwasserkirche an diesen Ort verlegt worden war. Einige besondere Grabmale fielen ins Auge: Das liegende Monument des Generals von Schreckenstein und das vergleichsweise bescheidene Grabmal des Philosophen J.G. Hamann, der 1788 aus dem Garten der Fürstin von Gallizin hierher umgebettet wurde.

Trotz all dieser Kulturinformationen gewann das Regenwetter die Oberhand und wir wanderten zügig vorbei an dem ehemaligen Medizingarten hinüber in den Schlossgarten, um uns schließlich dort im Café bei bester Laune wieder aufzuwärmen.

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Wanderung zur Hohensyburg und zum Hengsteysee

Am 07.08.2019 bot der SGV, Abteilung Münster, eine Wanderung rund um den Hengsteysee und dem Naturschutzgebiet Hohensyburg an.

Um 11.00 Uhr begann die Wanderung vom Bahnhof Herdecke aus in Richtung  Hohensyburg mit dem Syberg und dem Klusenberg. Allen war klar, dass die Wanderung ein „ Auf und Ab“ bedeuten würde. Ein sofortiger kleiner Anstieg führte die Wandergruppe zuerst zum Speicherbecken des Pumpspeicherwerkes Koepchenwerk am Hengsteysee.

Nach Umrundung des Speicherbeckens führte uns der Wanderweg über Höhen in Richtung Spielbank Hohensyburg. Den Hengsteysee immer unter uns liegend wanderten wir zu dem Syberger Bergbaulehrpfad. Auch in diesem Teil des Gebirges wurde früher über Tage Kohle abgebaut. Stollen und sogenannte Mundlöcher zeugen von dieser Abbauzeit. Der Syburger Bergbauweg erschließt Relikte neuzeitlichen Bergbaus.

Nach einer Pause  wanderten wir gestärkt an der Spielbank Hohensyburg  vorbei zur Kirche Sankt Peter.     

Nach äußerer Besichtigung der Kirche (leider war die Kirche geschlossen) gingen wir vorbei an dem Vincke-Turm in Richtung Hohensyburg und Richtung Kaiser –Wilhelm-Denkmal.

Jetzt machten wir uns auf den letzten Teil der Wanderstrecke. Nach einem steilen Abstieg erreichten wir das Ufer des Hengsteysees. Über die Syberger Ruhrbrücke des Hengsteysees gehend, konnten wir uns nun die Wasserkraftwerke anschauen.

Den Seeweg entlang laufend, immer den Blick auf das gegenüberliegende gerade begangene Wandergebiet, erreichten wir zur Mittagseinkehr das Seerestaurant. Dort stärkten wir uns und wanderten anschließend wieder zurück zum Bahnhof Herdecke. Von dort traten wir den Heimweg mit vielen Eindrücken und nach 14km Wanderweg an.

Lothar Decker    


Bildergalerie zur Wanderung: Hohensyburg und Hengsteysee

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Wandern unter schwierigen winterlichen Witterungsbedingungen

Zum 25.01.2020 hatte die Wanderführerin Elisabeth Heinker zu angenehmer Treffpunktzeit (08.45 h) eine Baumbergewanderung von Coesfeld nach Billerbeck auf dem bekannten Ludgerusweg ausgeschrieben. Dieser ist gut ausgezeichnet und mit zahlreichen Informationstafeln ausgestattet.

Den Wandernden (25 TN) machte aber nicht der Hl. Ludgerus zu schaffen, sondern das kalte, nebelige Winterwetter; denn der schwere, durchfeuchtete Feld- und Wiesenboden führte zu einer anstrengenden Gangart mit gelegentlichen „Sprungübungen“. Das Ergebnis war der Fuß- und Beinbekleidung deutlich anzusehen, konnte aber die gute Stimmung nicht trüben.

Zur Hälfte der Wanderung tauchte das Kloster Gerleve schemenhaft am Horizont auf. Dort erfolgte eine längere Pause, während dieser konnte sowohl die Klosterkirche und das Parkgelände, als auch das Cafe, besucht werden.

In Billerbeck angekommen, wies Elisabeth Heinker auf das „Dreigestirn“ der historischen Gebäude hin: nämlich die Kolvenburg, die älteste Pfarrkirche St. Johannes mit ihrem baulichen Umfeld sowie den allseits bekannten „Dom“. (s. Foto aus dem Archivbestand).

Nach all den Anstrengungen erfolgte abschließend in Billerbeck eine entspannte Cafeeinkehr, nachdem die Wandergruppe trotz „ungeziemender Kleidung“ eingelassen worden war.

Wanderführung: Elisabeth Heinker

Bericht und Fotos: Werner Schmitz 


Bildergalerie zur Baumbergewanderung im Jan. 2020

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Jagdglück und Wanderers Pech

Mit Dieter Raschen – Ihr wisst schon, der Wanderführer, der nicht die kurzen Wege bevorzugt – ging es bei Zwischenhocheinfluss von Dorbaum nach Lauheide.

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Von der Bushaltestelle bis zur Einkehr beträgt die direkte Entfernung  gerade einmal 2,9 km; gewandert sind wir aber 16 km. Der Verlauf der Wanderung und die in diesem Bereich zwischen Telgte und den Fuestruper Bergen mäandernde Ems mit ihren teilweise wieder angeschlossenen Altarmen  ergeben auf einer Karte ein ganz ähnliches Abbild.  

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Aber nicht nur die Tourplanung  auf Pättken zur Vermeidung des direkten Weges zum Ziel musste der Wanderführer meistern. Offensichtlich stellen ihn die Jäger immer wieder vor Herausforderungen, um vor Ort kurzfristig die Tour umzuplanen. Bereits das 2. Mal in diesem Winterprogramm musste wegen einer Treibjagd eine Wegesänderung vorgenommen werden. Dies klappte alles prima und die Wanderschar folgte diszipliniert.

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Als Belohnung wurden nicht nur kleine Päuschen zur Stärkung eingelegt, nein der Wanderführer hat auch für weitere Highlights Sorge getragen.

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Da waren nicht nur die offensichtlich den Jägern davoneilenden Rehe, sondern auch die wilden Heckrinder und Konikpferde.

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Die letztgenannten beiden Tierarten finden auf den im Rahmen des Ems-Auen-Schutzkonzeptes hergestellten Weide- und Grünflächen entlang der Ems wieder einen Lebensraum. Wer sich näher über das Schutzkonzept informieren möchte, kann dies – außer mit einer empfehlenswerten Wanderung - auch im Internet tun:

Ems-Auen-Schutzkonzept

Für lange Vorträge in der freien Natur selbst ist kaum Zeit und Interesse, da der Zeitplan eingehalten werden musste, um die am Ende im „Gasthus Lauheide“ reservierte obligatorische Kaffeeeinkehr  rechtzeitig zu erreichen. Bei den meisten der Wander-innen/ern dürfte bei der Rückfahrt mit dem Bus in die Stadt Wehmut darüber aufgekommen sein, die Tour und/oder Einkehr nicht doch noch etwas ausgedehnt zu haben, da der Nachhauseweg durch demonstrierende Landwirte mit „klimafreundlichen Treckern“ unterbrochen wurde. Darum ist sogleich der Wunsch wieder aufgeflammt,  baldmöglichst wieder auf „langen Wegen“ in der Natur unterwegs zu sein.    

(Bericht und Bilder Hans-Peter Seidt)

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Von Pieper zu Wauligmann

Am 8. Januar 2020 starteten die zahlreich erschienenen Mittwochs-Wanderer des SGV im nördlichen Stadtgebiet von Münster mit einer 13 km langen Tour ins neue Wanderjahr und folgten ihrer Wanderführerin zur Havichhorster Mühle, wo die Werse nach den letzten Regenfällen mächtig rauschte.

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Weiter ging es Richtung Haskenau. Von der früheren Wallburganlage sind nur noch Bodenformationen erhalten und als Bodendenkmal anerkannt. Bei einer Rast in der Haskenau konnten sich die Wanderer an Hand der dort befindlichen Informationstafeln über die frühere Gestalt und Nutzung der Anlage informieren.

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Nach der Rast ging es zur Ems und weiter über den alten x-Wanderweg zum Dortmund-Ems-Kanal und in die Bockholter Berge. Dieses Naturschutzgebiet entstand am Ende der letzten Eiszeit durch Ablagerung von Sandschichten, welche die Ems abtransportierte. Hier bildete sich im Laufe der Zeit eine offene Heidelandschaft, deren verbliebene Reste u. a. durch regelmäßige Beweidung durch Bentheimer Schafe offengehalten werden. Im Übrigen sind die Bockholter Berge heute geprägt durch Kiefern- und Kiefernmischwälder und im Bereich des wild mäandrierenden Gellenbaches durch Eichenwald. Hier zeigt sich auf beeindruckende Weise, wie ein natürlicher Bach mit seiner Dynamik die Landschaft selbst gestaltet.

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Entlang der Guntruper Berge wandernd wandte sich die Wandergruppe schließlich wieder der Ems zu und folgte deren Lauf auf dem Holländerweg, bis rechter Hand auf einer kleinen Anhöhe das Gasthaus Wauligmann zur Einkehr rief und alle eilig die Anhöhe erklommen. Nach der verdienten Mittagsrast kehrte die Gruppe gemeinsam mit dem Bus nach Münster zurück.

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(Bericht: Ursula Seidt; Bilder: Martina Benneweg und Ursula Seidt)

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Burg und Silvertbach

„Lets´s Go“

nach dem Motto des Wander-Fitness-Passes (Nachweisheft zum Erwerb des Deutschen Wanderabzeichens) haben sich die Mitglieder der Abteilung des SGV Münster auch zu Beginn des neuen Jahres auf Wanderschaft begeben. Die üblichen Vorsätze für das neue Jahre wie mehr Bewegung und Fitness spielen für die Wanderfreunde keine Rolle; sie sind ohnehin bei Wind und Wetter das ganze Jahr über unterwegs. Das alte Bahnmotto „alle reden vom Wetter; wir nicht“ gilt für die Abteilung nahezu uneingeschränkt. Dabei war das Wetter wieder einmal besser als vorhergesagt, was uns zeigt, dass man sich von einer Wanderung alleine wegen der Wetterprognose nicht abhalten lassen sollte. Die etwa 25 köpfige-Wandergruppe unter Führung von Monika Reimann wurde durch eine ansehnliche Gruppe der Grevener-Wanderfreunde verstärkt, was zu neuen Kontakten und intensivem Erfahrungsaustausch geführt hat.

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Die Wanderung begann und endete am Bahnhof in Marl-Sinsen und führte für die Münsterländer durch ein wenig bekanntes Gebiet im nördlichen Ruhrgebiet. Die Erklimmung einer Halde (General Blumenthal) ist dabei fast obligatorisch.

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Mehr Erstaunen ruft hervor, wenn man feststellt, wie grün das Ruhrgebiet ist und wie viele Naturräume es gibt, die unter einem besonderen Schutz stehen. Die ca. 17 km lange Wandertour führte durch die Naturschutzgebiete des Waldgeländes „Burg“ und  „Silvertbachtal“.

"Die Burg" besteht aus einem ausgedehnten Waldkomplex mit überwiegend naturraumtypischen Eichen-Buchen- und Eichen-Hainbuchenwaldgesellschaften sowie kleinflächigen Bruch- und Auenwäldern und stellt einen einzigartigen und großflächigen naturnahen Biotopkomplex dar.

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Der Silvertbach ist im Bereich der Burg als Tieflandsandbach mit typischen Gewässerstrukturen wie Uferabbrüchen, Mäandern, Altarmen, Totholzansammlungen etc. naturnah ausgeprägt. Außerhalb des Waldgebietes der Burg sind die Täler des Silvertbaches und seiner Nebenbäche grünlandgeprägt und durch Kleingehölze und Hofgehölze reich gegliedert mit einem größeren, zusammenhängenden Komplex von Feuchtlebensräumen.

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Bei einer kleinen in der Mitte der Wanderung gelegenen Einkehr wurde für den Rückweg neue Energie getankt, so dass mit am Ende leicht erhöhtem Tempo die Bahnfahrt nach Münster pünktlichst erreicht wurde und alle Teilnehmer einmal mehr zufrieden und wohlgelaunt nach Hause gingen.

(Bericht und Bilder Hans-Peter Seidt)

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Wanderung zum Nassen Dreieck

Alles Wasser !?

Wasser links, Wasser rechts und nach vorne ein „Nasses Dreieck“. Aber das versprochene Wasser von oben blieb bis auf einen kurzen Moment aus.

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Selbst bei diesem kurzen Intermezzo des herabfallenden Wassers war die nicht nur farbenfrohe Wandergruppe mit ihrer Wanderführerin Ute Lampe sehr engagiert die etwa 19 km lange Strecke von Hörstel entlang des Mittellandkanals und über den letzten sich nach Westen absenkenden Rücken des Teutoburger Waldes mit Zwischenstation am Torfmoorsee unterwegs.

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Nach einer kleinen Stärkung am, zu dieser Jahreszeit ruhig daliegenden, Torfmoorsee ging es am Dortmund-Ems-Kanal über das Nasse Dreieck bis zum Kloster Gravenhorst.

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Die Installationen des Projektstipendiums Kunstkommunikation 19 konnten im Außenbereich zum Beispiel mit dem bereits weihnachtlich geschmückten Grünkohlfeld besichtigt werden.

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Im Café Klara der Klosteranlage plätscherten nunmehr die Gespräche munter weiter bis es wieder am Wasser des Mittellandkanals auf kleinen Wegen nach Hörstel zurückging. Die erlebte Ruhe und Stille auf der Wanderung hatte bei der Ankunft am Hauptbahnhof ihr Ende gefunden. Aber alle waren sich einig, dass die Daheimgebliebenen umsonst auf schlechtes Wetter gesetzt hatten und die Wanderer eine angenehme durch die Jahreszeit geprägte Wanderung mit großer innerer Zufriedenheit erleben konnten.

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„Na-Tour an der Ems“

Unmittelbar vor dem meteorologischen Winteranfang machten sich 18 SGV-ler und 5 Gäste bei winterlich anmutendem Wetter auf eine 17 km lange Tour von Emsdetten nach Saerbeck. Wie immer wurden die An- und Abfahrtswege mit dem ÖPNV bewältigt. Für 5 € Fahrkostenbeteiligung erlebte jede(r) Wanderfreund(in) eine eindrucksvolle Natur im Bereich der Emsdettener Emsauen, an der Ems und entlang des renaturierten Hembergener Ems-Altarms.

 Bei winterlichen Temperaturen, aber herrlichem Sonnenschein und einem bunten Farbenkleid der Natur konnte man sich entlang überwiegend unbefestigter Wege auch über den Hochwasserschutz an der Ems und den Emsauen sowie  die historische und landschaftliche Entwicklung dieses Naturraums informieren.  Wie wichtig und vor allem wie schön die Renaturierung der Emsauen und der Ems ist, kann in besonderem Maße entlang des „Hembergener Altarms“ erlebt werden. Für nähere Informationen steht im Bereich des Heinz-Rinsche-Turms eine schön gestaltete Informationstafel zur Verfügung.

Ein Stück des Weges davor befindet sich nördlich des Gehöftes Im Bail, wo der bisherige Altarm einen Bogen nach Norden macht, eine Aussichtsstelle, die den neuen Verlauf der Ems zwischen dem Anschluss an den begradigten Teil  und dem Verlauf des neuen Flussbettes im Bereich des Altarms überblicken lässt. Die ansonsten munteren Gespräche der Wandergruppe verstummten an dieser Stelle; es stellte sich eine besinnliche Ruhe ein. Das Erstaunen über die Schönheit der Natur und der Erfolg dieser Renaturierungsmaßnahme waren mit Händen greifbar. Alle waren einmal mehr und über die vom Sauerländischen Gebirgsverein, Abteilung Münster, angebotenen vielfältigen Wanderungen erstaunt, welch schöne Natur, Erholung und Erlebnisse in unserer unmittelbaren Heimat zu finden sind.

Die Tour führte zuletzt entlang des Mühlenbaches bei raschelndem Laub und rauschendem Wasser direkt zum Café Liesenkötter, in dem bei leckerem Kuchen und Heißgetränken die Wandertour einen gebührenden Abschluss fand. Da Freude und Begeisterung bekanntlich ansteckend wirken, soll im nächsten Winterhalbjahr auch den Mittwochswanderern(innen) eine verkürzte Tour in diesem Bereich angeboten werden.

Text: Hans-Peter Seidt   Fotos: Hans-Peter Seidt und Michaela Lembke

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„ Neue Horizonte und das vergessene Tal“

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Am 06.02.2019 machten sich 23 Wanderer/innen des Sauerländischen Gebirgsvereins Abteilung Münster  auf dem Weg ins Ruhrgebiet. Im Rahmen des Halden-Hügel-Hoppings ( Themen – und Bergwandern im nördlichen Ruhrgebiet ) wollten die Wanderer  die Thementour „ Neue Horizonte und das vergessene Tal“ eine Rundwanderung in Herten, mitten im Zentrum der HHH- Region, dem Landschaftspark Hoheward, erkunden.Neue Horizonte und das vergessene Tal 2.jpg

„Die Halden Hoheward und Hoppenbruch bilden die größte Haldenlandschaft in Europa und den höchsten künstlich geschaffenen Punkt der Region.  Die Tour befasst sich mit der Haldenlandschaft. Der Tourentitel spricht dazu zwei wesentliche Aspekte des Zustands vor und des Resultats nach der Schüttung an. Wie sah dieser Teilraum aus, bevor es die Halden gab und sie immer weiter wuchsen? Nach welchem Konzept wurden die Halden geschüttet und in die heutige Form umgestaltet? Welche Nutzung erfahren die Halden heute und welches Erlebnis bieten sie? Spüren sie auf der Tour selbst das vergessene Tal auf und entdecken sie alle Seiten der neuen Horizonte. Mit über 300 Höhenmetern Anstieg fordert diese Tour Kondition, insbesondere an der Hohewarder Nordwand auf Treppen wie auf Serpentinen.“

Einige waren schon bei der ersten Thementour " Blaue Boye" dabei und waren jetzt gespannt was sie erwartet. Die Anfahrt mit dem Zug und Bus klappte prima und das Wetter spielte auch mit. An der Zeche Ewald angekommen besuchten wir vorab das Besucherzentrum Hoheward.
Anschließend erwanderten wir die Stationen lt. Themenroute NH " Neue Horizonte und das vergessene Tal".

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Da wir im Februar gewandert sind, hatten wir eine sehr gute Fernsicht ins Ruhrgebiet, die wir von den verschiedenen Emporen genießen konnten. Die Halde Hoheward mit der Sonnenuhr, die eindrucksvolle Nordwand der Halde Hoheward, das Himmelsobservatorium und die Ewald-Empore waren beeindruckende Wandererlebnisse. Nach der Wanderung stärkten wir uns im Cafe Ewald und traten gegen 16.00 Uhr die Heimreise an.

Alle waren einhellig der Meinung, dass sich die Anfahrt ins Ruhrgebiet mit der angebotenen Wanderung gelohnt hat. Noch sind nicht alle Touren des HHH erwandert. Der SGV Münster wird nicht das letzte Mal im Ruhrgebiet wandern.

Wanderführer: Lothar Decker

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Rundwanderung durch die Erdgeschichte im Raum Lengerich

Der Teutoburger Wald im Raum Lengerich ist immer wieder Ausgangspunkt von Strecken- und Rundwanderungen, weil sich hier, am Südkamm des Teuto, nicht nur abwechslungsreiche Wanderwege befinden, sondern, weil die Natur durch den Kalkabbau (Mischung aus Kalk u. Ton = Mergel > zur Zementherstellung) auch interessante Einblicke in die Struktur des 300 Mio. Jahre alten steinigen Untergrundes gewährt.

Die Heraushebung des Teutoburger Waldes aus dem Meer erfolgte vor 65 Millionen Jahren am Ende der Kreidezeit durch Kippung und Auffaltung der Schichten. Der Abbau von Kalksandstein im Steinbruch veränderte das Landschaftsbild. Der Startpunkt der Kalk- und Zementindustrie am Teutoburger Wald wird ins Jahr 1576 datiert. Stillgelegte Steinbrüche wurden inzwischen renaturiert und geben seltenen Pflanzen und Tieren wieder neuen Lebensraum.

Eine SGV-Wandergruppe aus Münster hat sich dort auf eine 20-km-Rundwanderung begeben, welche die Wanderführerin Ute Lampe sehr interessant zu gestalten wußte.

Der Wanderweg begann mit entsprechenden Erklärungen an den neu aufgestellten Tafeln eines GEO-Info-Zentrums der örtlichen und regionalen Interessengemeinschaften (z.B. TERRA.vita). Der weitere Weg folgte dem „Dyckerhoff-Wanderweg“ auf den Teutokamm. Schon an den verschiedenen Blick- und Aussichtspunkten waren nicht nur Abbauspuren, sondern auch die durch die Naturkräfte erfolgte Wieder-Begrünung des Altgeländes deutlich erkennbar.

Das Highlight war der „Canyon zur Blauen Lagune“, ein Steinbruch, der als Abbaugebiet von 1902 bis 1967 betrieben und dann dem Grundwasser überlassen wurde, das stets eine grünblaue Farbgebung zeigt. Daher die besondere Namensgebung durch den Volksmund.

Nach dem Besuch des LWL-Skulpturengartens  endete die Wanderung mit der Einkehr in einem Bergcafe.

Wanderführung: Ute Lampe

Bericht und Fotos: Werner Schmitz

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Haldenwanderung im Bereich Herten

Vom Emscherbruch zur Drachenbrücke….

führte eine 19-km-Tageswanderung, die als anspruchsvolle Wanderung über zwei Halden mit steilen Treppenaufstiegen ausgeschrieben war. Dazu kann vorab festgestellt werden, dass die Tour dem angegebenen Schwierigkeitsgrad in vollem Umfang entsprochen hat.

Das Wandergebiet ligt südlich von Herten im Emscherbruch, einem heutigen Naturschutzgebiet, das infolge großflächiger Bergsenkungen durch Kohleabbau entstanden ist.

Die von Willi Geuting geleitete Wanderung führte, vorbei am idyllischen Ewaldsee, zunächst zur Zeche Ewald und der nahe gelegenen Halde Hoppenbruch. Auf der Zeche Ewald wurde von 1877 bis 2001 Steinkohle gefördert. Drei markante Fördertürme beherrschen das frühere Bergwerksgelände, von denen der steinerne, sogenannte Malakowturm, architektonisch erkennbar aus der Anfangszeit der Steinkohleförderung des 19. Jahrhunderts stammt.

Vom Werksgelände aus konnte die Treppenkonstruktion zur ca. 70 m hohen Halde Hoppenbruch bereits in Augenschein genommen werden. Alle Wanderteilnehmer waren dem Anstieg unter Einsatz ihrer muskulären und atemtechnischen Ressourcen gewachsen. Für diese Mühen wurden sie oben, infolge der klaren, sonnigen Wetterlage, mit einem tollen Rundumblick entschädigt.

Der weitere Weg führte durch viel Natur zur nächsten Heraus-forderung: dem Treppenanstieg von ca. 110 Höhenmetern mit 529 Stufen, zur Halde Hoheward, die zusammen mit der Halde Hoppenbruch den Landschaftspark Hoheward bildet. Es handelt sich dabei um die größte zusammenhängende Haldenlandschaft des Ruhrgebietes.

Die Halde Hoheward bot mit ca. 160 m NN natürlich den Höhepunkt der Rundumsicht zu den umliegenden Städten und den erkennbar zahlreichen Kraftwerken. Als Besonderheit war vor allem die Sonnenuhr mit dem Obelisken zum Ablesen der Wahren Ortszeit zu bestaunen.

Der Abstieg und Rückweg führte am Drachen mit der Fußgängerbrücke = Drachenbrücke (s. Fotos) vorbei zur 45 Minuten entfernten Bushaltestelle, um zum Hauptbahnhof Wanne-Eickel gelangen.

Abschließend wurde Willi Geuting für seine anstrengende, aber erkenntnisreiche Tourführung – inkl. Haldenhöhentraining - herzlich gedankt.

Wanderführung: Willi Geuting

Bericht u. Fotos: Werner Schmitz (©-schm-10-2018/02-2020)


Bildergalerie zur Haldenwanderung

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